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Blow-Door-Test
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Blow-Door-Test : Mit dem Differenzdruck-Messverfahren (auch: Blower-Door-Test) wird die Luftdichtheit eines Gebäudes gemessen. Das Verfahren dient dazu, Leckagen in der Gebäudehülle aufzuspüren und die Luftwechselrate zu bestimmen. Genormt ist das Verfahren mit der DIN EN 13829. Hier der Beginn der Norm: EUROPÄISCHE NORM EN 13829 November2000 Deutsche Fassung Wärmetechnisches Verhalten von Gebäuden Bestimmung der Luftdurchlässigkeit von Gebäuden Differenzdruckverfahren (ISO 9972:1996, modifiziert) Durch einen (geeichten) Ventilator wird Luft in das zu untersuchende Gebäude gedrückt oder herausgesaugt. Die Stärke des Ventilators wird so eingestellt, dass zum Umgebungsdruck eine Druckdifferenz von 50 Pa (Pascal) entsteht. Druckdifferenzen entstehen auch natürlich, wenn Wind bläst. Bei Windstärke 5 ist diese Druckdifferenz auch etwa 50 Pa. Der Ventilator wird meistens mit einem Rahmen in die Öffnung einer geöffneten Außentür eingesetzt, daher der Name Blower-Door-Test (deutsch: Gebläse-Tür-Messung). In der Blower-Door sind Messinstrumente eingebaut, die die Druckdifferenz und die Luftmenge messen, die der Ventilator transportiert. Die Drehzahl des Ventilators wird so eingestellt, dass sich ein bestimmter Druck zwischen Außen- und Innenraum aufbaut. Dabei muss er soviel Luft nach außen befördern, wie durch Leckstellen in das Gebäude eindringt (bei der Unterdruckmessung). Der gemessene Luftstrom wird durch das Volumen des Gebäudes geteilt. Diesen Wert kann man nun mit anderen Gebäuden und Normen vergleichen. Der Blower Door Test gliedert sich in drei Phasen. In der ersten Phase wird ein konstanter Unterdruck von 50 Pa oder etwas höher erzeugt und aufrechterhalten. Während dieser Phase wird die Gebäudehüllfläche nach Leckagen (undichte Stellen) abgesucht, wo Luft ungewünscht hereinströmt. Bei der späteren Nutzung des Gebäudes sind die Leckagen Stellen, an denen Luft und damit Wärme entweichen kann. Größere Fehlstellen lassen sich bereits mit der Hand erfühlen, für kleinere benutzt man Rauchspender (Rauchmaschinen) oder Luftgeschwindigkeitsmesser. In der zweiten Phase wird ein Unterdruck aufgebaut, wobei bei kleinen Drücken (10 bis 30 Pa) begonnen wird und schrittweise (z.B. 5 bis 10 Pa-Schritte) erhöht wird bis auf den Enddruck (60 bis 100 Pa). Bei jedem Schritt wird der jeweilige Luftvolumenstrom protokolliert. In der dritten Phase wird ein Überdruck erzeugt und die Messung wird analog zur Unterdruckmessung durchgeführt. Aus den gesamten Ergebnissen und dem Luftvolumen des Gebäudes wird die Luftwechselrate n50 errechnet. Der genaue Ablauf der Messung ist in DIN EN 13829 geregelt. Das Differenzdruck-Messverfahren sollte immer durchgeführt werden, um evtl. vorhandene Fehlstellen der Gebäudehülle zu finden. Relativ weit verbreitet ist es schon bei Niedrigenergiehäusern. Ein Gebäude muss gelüftet werden (z.B. zur Feuchtigkeitsabfuhr) - aber nur über die vorgesehenen Lüftungsmöglichkeiten. Strömt Raumluft (die immer feucht ist) durch Mängel in der Bauausführung (ungewollte Fugen, Schlitze usw.) ins Freie, sind fast immer Bauschäden (Schimmel usw.) vorprogrammiert. Strömt z.B. feuchte Raumluft durch Mineralwolle, so kommt es zum Tauwasserausfall: Entsprechend der Funktion der Mineralwolle zur Wärmedämmung ist eine Seite der Mineralwolle warm - und zwar die, die dem Raum zugewandt ist - und die andere Seite ist im Winter kalt. Kommt die Raumluft in den kalten Bereich, wird die Luft stark gekühlt - mit der Folge Tauwasserausfall. Wegen der Zugänglichkeit kann dieses Tauwasser nicht wie am Fenster abgewischt werden. Bei der Messung geht es um zwei Ziele. Erstens darf die Luftmenge, die der Ventilator fördert und die durch unvermeidliche Fugen usw. entweicht, höchstens 3 mal in der Stunde die Luft im Gebäude austauschen (Vorgabe durch die deutsche Energieeinsparverordnung - EnEV, bei Gebäuden mit Lüftungsanlagen höchstens 1,5 mal) und zweitens sollte derjenige, der die Messung durchführt, auch die Fehlstellen finden, damit diese beseitigt werden. Die letzte Forderung ist nicht direkt Gesetz, sondern gehört zu den allgemeinen anerkannten Regeln der Technik, auf deren Einhaltung z. B. ein Bauherr auch ohne besondere Vereinbarung Anspruch hat. Deshalb müssen Fehlstellen rechtzeitig erkannt und beseitigt werden. Luftdurchlässigkeitsmessung mit Blower-Door Knappe Energieressourcen, gestiegene Energiepreise und strenge Wärmeschutzanforderungen - Blow-Door-Test energiesparendes Bauen hilft, den Heizenergiebedarf zu senken. Ein wichtiges Kriterium dabei ist eine luftdichte Gebäudehülle. Sie hilft, Zugluft, Bauschäden Blow-Door-Test sowie unnötige Lüftungswärmeverluste zu vermeiden. Ob ein Gebäude auch wirklich luftdicht ausgeführt ist, kann durch eine Blower-Door-Messung Blow-Door-Test nachgewiesen werden. Zugluft in einem Raum oder einem Gebäude ist das sicherste Zeichen für Undichtigkeiten in der Gebäudehülle. Besonders häufig treten Blow-Door-Test diese Undichtigkeiten an Fenster und Türen auf, an Deckenanschlüssen eines ausgebauten Dachgeschosses sowie an Durchdringungen des Daches Blow-Door-Test durch einen Schornstein, durch Fortluftrohre oder durch Firstpfetten. Aber auch durch Steckdosen, Rauchrohrklappen eines Ofens oder durch das Blow-Door-Test Mauerwerk kann kalte Außenluft ungewollt in das Wohnrauminnere gelangen. Die einströmende Luft wird vor allem im Winter als unangenehm empfunden. Blow-Door-Test Neben der Unbehaglichkeit verursacht sie Wärmeverluste und dadurch einen höheren Heizenergieverbrauch. Bauschäden können ebenfalls die Folge von Blow-Door-Test Undichtigkeiten sein: Warme und meist feuchte Raumluft entweicht im oberen Gebäudeteil durch Lecks nach außen. Sie kühlt dabei innerhalb der Blow-Door-Test Baukonstruktion ab. An diesen Stellen kann sich Kondensat bilden, das die Bauteile durchnäßt und damit auch die Schimmelbildung fördert. Nur mit einer Blow-Door-Test luftdichten Gebäudehülle lassen sich diese Nachteile vermeiden. Dichtigkeit ist dann erreicht, wenn die gesamte Gebäudehülle so luftdicht ist wie eine Blow-Door-Test gemauerte, verputzte Wand. Ungewolltes Eindringen von (kalter) Außenluft soll weitgehend vermieden werden. Eine luftdichte Gebäudehülle ist eine Blow-Door-Test wichtige Voraussetzung für die Einhaltung der neuen Energieeinsparverordnung. Mit einem Blower-Door-Test kann zuverlassig nachgewiesen werden, ob Blow-Door-Test die Gebäudehülle fachgerecht abgedichtet und die Dichtigkeitsanforderungen der Wärmeschutz- bzw. Energieeinsparverordnung erfüllt sind. Mit dem Blower-Door-Test spüren Sie unzulässige Undichtigkeiten in der Gebäudehülle auf und können diese beseitigen lassen. Sie verhindern damit das Entstehen von Blow-Door-Test Bauschäden durch Feuchtigkeit, die im Umfeld möglicher Lecks in Bauteile eindringt, diese durchfeuchtet (Tauwasserschäden) und Schimmelbildung Blow-Door-Test begünstigt. Sie vermeiden Energieverluste, da durch Undichtigkeiten ein unkontrollierter Luftaustausch stattfindet und Wärmebrücken entstehen. Blow-Door-Blow-Door-Test Test Zugerscheinungen können unterbunden werden. Auch wird die Luftschalldurchlässigkeit durch eine dichte Gebäudehülle entscheidend gemindert. Blow-Door-Test Durch eine dichte Gebäudehülle wird verhindert, daß Luftschadstoffe wie Pilzsporen oder Dämmstoffasern in das Gebäudeinnere dringen. Falls Sie Blow-Door-Test Lüftungsanlagen verwenden, stellen Sie mit einer luftdichten Gebäudehülle deren ordnungsgemäße Funktion sicher. Lüftungsanlagen sind bei zu hoher Blow-Door-Test Undichtigkeit der Gebäudehülle nur eingeschränkt nutzbar. Eine luftdichte Gebäudehülle ist bei Niedrigenergiehäusern die wichtigste Voraussetzung, daß der Blow-Door-Test Standard für Niedrigenerigehäuser eingehalten wird. Mit einem relativ geringen technischen Aufwand ist es möglich, bei Häusern und Wohnungen verschiedenen Alters und unterschiedlicher Bauweise die Güte der Luftdichtigkeit zu überprüfen und zu vergleichen. Dieses Verfahren nennt man \"Blower-Door\". Fenster Blow-Door-Test und Türen eines Gebäudes oder einer Wohnung werden geschlossen. In die Öffnung einer Außentür wird (luftdicht) eine Zeltplane mit Ventilator angebracht. Mit ihm wird ein Gebäudeunterdruck und ein Überdruck erzeugt. Dann wird die Luftmenge bestimmt, die bei verschiedenen Druckdifferenzen zwischen Innen und Außen durch eventuell vorhandene Leckagen der Gebäudehülle strömt. Sie ist das Maß für die Luftdurchlässigkeit des Gebäudes. Im weiteren Verlauf der Blow-Door-Test Überprüfung kann das Gebäude auf leckverdächtige Stellen untersucht werden. Dabei verwendet man ein Luftgeschwindigkeitsmeßgerät (Thermoanemometer). Zur Verdeutlichung können Rauchröhrchen oder eine Thermografie eingesetzt werden. Damit können alle mittleren und großen Lecks in der Blow-Door-Test Gebäudehülle geortet und gekennzeichnet werden. Generell kann der Blower-Door-Test an jedem Gebäude und jeder Wohnung durchgeführt werden, an Alt- oder Neubau. Wird ein Gebäude gerade erstellt, sollte die Messung noch im Rohbaustadium erfolgen. Fenster (mit Innenbänken bzw. provisorischen Abdichtungen) und Blow-Door-Test Türen müssen bereits angebracht sein, das Innenmauerwerk muß verputzt sein. Im Dachbereich sollte noch keine Beplankung angebracht sein. Eine Messung zu diesem Zeitpunkt hat den Vorteil, dass alle Undichtigkeiten leichter erkannt und mit vertretbarem Aufwand behoben werden können. Im Altbau kann der Blow-Door-Test Blower-Door-Test auch dazu beitragen, die Wirksamkeit durchgeführter Nachbesserungen zu überprüfen. Luftdichtheit und Blower-Door-Test bei Blow-Door-Test Gebäudehüllen Die Energieeinsparverordnung (EnEV) fordert die dauerhaft luftundurchlässige Gebäudehülle. Läßt man einmal beiseite, ob dies positiv oder negativ zu bewerten ist, gibt es einige Dinge, die beachtet werden müssen und einige typische Fehlerquellen. Weiterhin ist ungeklärt, was dauerhaft bedeutet. In Rom stehen einige Gebäude, wie das Pantheon, die Tausende von Jahren alt sind - diese sind dauerhaft. Wenn das Gebäude nicht ganz so lange dicht hält, wird der Blow-Door-Test Hausbesitzer sicher nicht böse sein. Länger als fünf Jahre, solange ist die Mängelhaftung, sollten Kerzen im Haus ohne flackern zu müssen mindestens brennen können. Von einer dauerhaften Luftdichtigkeit erwarten die meisten Bauherren aber sicherlich mehr als fünf Jahre, so daß mancher Ärger und manche Blow-Door-Test Gerichtsverhandlung vorprogrammiert scheint. Die Luftdichtheit läßt sich mit dem Blower-Door-Test überprüfen, der inzwischen von zahlreichen Anbietern angeboten wird. Laut Energieeinsparverordnung hat der Bauherr Anrecht auf eine luftdichte Gebäudehülle. Liegt beim Test daher die Luftwechselrate bei Fensterlüftung über 3,0/h oder über 1,5/h bei Lüftungsanlagen, läßt sich ein Baumangel geltend machen. Doch wer ist Schuld an der undichten Gebäudehülle: die schlampigen oder unwissenden Handwerker, ein Bauleiter, der nicht aufgepaßt hat oder der Planer, der die Funktionsschicht falsch vorgesehen hat? Die Funktionschicht ist die Schicht, die für lückenlose Luftdichtheit bei allen wärmeübertragenden Bauteilen sorgt. Besonders gefährdet für Lecke in der Funktionsschicht sind Bauteilgrenzen und Blow-Door-Test Anschlüsse, die daher besonders sorgfältig geplant und ausgeführt werden müssen. Bei massivem Mauerwerk läßt sich die Funktionsschicht durch den Blow-Door-Test Innenputz herstellen. Der Putz muß dann allerdings überall sein, doch häufig werden Stellen ausgespart. Das kann zum Beispiel ein Schornstein aus porösem Material sein, der nur mit Gipskartonplatten verkleidet wird. Ein Schornstein sollte rundherum luftdicht eingepackt werden. Dies muß vor dem Aufbau der benachbarten Wand geschehen. Luftdicht wird der Schornstein durch Verputzen oder durch eine Folie. In diesem Falle sollte man zuvor jedoch den Schornsteinfeger um Blow-Door-Test Rat fragen. Häufig sind Schornsteine auch hinterlüftet. Die Hinterlüftung verhindert, daß sich Feuchtigkeit im Schornstein ansammelt und der Blow-Door-Test Wasserdampf abgeführt wird. Leider stellt sie auch eine erhebliche Luftundichtigkeit des Gebäudes dar. Ob auf eine Hinterlüftung notwendig ist, hängt auch von der Blow-Door-Test Temperatur der Abgase ab. Je niedriger die Temperatur, desto größer die Kondensatbildung und desto eher benötigt man eine Hinterlüftung. Wenn es irgendwie geht, sollte jedoch auf eine Hinterlüftung verzichtet werden, jedoch nicht auf Kosten einer Versottung des Schornsteins Stellen, die bei massivem Mauerwerk häufig ebenfalls nicht verputzt werden, liegen hinter Gipskartonplatten oder anderen Ausbauplatten. Dies ist jedoch falsch, denn durch das Mauerwerk gelangen Blow-Door-Test Luftströme hinter die Platten und bei den Plattenstößen bzw. bei Durchdringungen wie beispielsweise Steckdosen findet sich immer ein Leck. Auch der Blow-Door-Test Kniestock wird häufig nicht verputzt, sondern mit Platten verkleidet. Hier sind dann ebenfalls luftundichte Stellen zu finden. Die Luftdichtigkeitsfolie sollte daher aus der Dachkonstruktion über den Kniestock hinweg bis zum Estrichanschluss geführt werden. Dies wird oft jedoch nicht gemacht, weil die Dachhandwerker den Blow-Door-Test Kniestock nicht automatisch zu ihrem Arbeitsbereich zählen. Wird der Dachraum nicht ausgebaut, bleibt er also unbeheizt, kann eine offene Wand Grund für Blow-Door-Test Luftundichtigkeit sein. Über undichte Steckdosen gelangt beheizte Luft ungehindert nach draußen. Zudem bildet die Wand nach oben eine Kältbrücke. Als Lösung bietet sich ein Folienstreifen über der Wand an, der luftdicht an die vorhandene Luftdichtigkeitsschicht angeschlossen wird. Bei Fertighäusern in Blow-Door-Test Holzrahmenbauweise wird die Funktionschicht nicht durch Verputzen hergestellt, sondern mit verspachtelten Gipsausbauplatten oder Kunststofffolien. Das Problem bei Gipsausbauplatten sind die Leckstellen durch Steckdosen, Kabel oder auch Schrauben und Nägel, die der Bewohner zum Aufhängen von Bildern oder Schränken in die Wand bohrt oder schlägt. Man kann zwar Steckdosen vollflächig eingipsen und damit luftdicht machen, aber insgesamt gibt es bei Gipsausbauplatten sehr viele Blow-Door-Test Fehlerquellen, die ein sorgfältiges Arbeiten und Planen notwendig machen. Sicherer ist daher die Arbeit mit Kunststofffolien, zumal bei gedämmten Blow-Door-Test Holzkonstruktionen sowieso meist eine Dampfsperre raumseits verlegt wird, so kann man beides kombinieren. Um zu verhindern, daß die Folie durch Blow-Door-Test Sanitär- und Elektroinstallationen verletzt wird, sollte eine Installationsebene ausgebildet werden. Das bedeutet, dass die Ausbauplatten nicht direkt auf der Folie befestigt werden, sondern sondern eine Unterkonstruktion Platz schafft zwischen Folie und Platte. Sollte die Folie dennoch mit einem Kabel durchdrungen werden müssen, gibt es Luftdichtungsmanschetten, die Luftdichtheit garantieren. Die Dampf- und Luftsperre besteht aus Bahnen, die an den überlappenden Stößen mit geeigneten Klebebändern verklebt werden müssen. Häufig werden die Klebebänder von den Herstellern der Folie bzw. des Dämmstoffs bereits mitgeliefert. Das ist am besten, da man dann weiß, daß die Komponenten aufeinander abgestimmt sind. Es gibt jedoch auch Hersteller aus der Klebstoff- bzw. Kunststoffbranche wie Klöber, Blow-Door-Test Dörken oder DuPont, die geeignete Klebe- bzw. Dichtbänder herstellen. N i c h t geeignet ist auf jeden Fall normales Paketklebeband. Viele Blow-Door-Test Fehlerquellen liegen auch beim Anschluss von anderen Bauteilen wie beispielsweise Fenster bzw. Dachfenster. Fenster werden häufig einfach mit Bauschaum montiert, der jedoch weder luft- noch diffusionsdicht ist. Ansonsten gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Anschluß der Fenster zum Baukörper abzudichten. Blow-Door-Test Verschiedene Hersteller bieten verschiedene Systeme an. Allgemeiner Stand der Technik ist die Abdichtung auf drei Ebenen - innere, mittlere und äußere Blow-Door-Test Abdichtung. Das Prinzip dabei lautet: \"innen dichter als außen\". Als äußere Abdichtung verwendet man zum Beispiel vorkomprimiertes Dichtungsband oder Fensterfolie. Die mittlere Abdichtung erfolgt beispielsweise mit Fensterschaum und für die innere Abdichtung wird gewebeverstärkte, reißfeste Aluminiumfolie, Blow-Door-Test Fenster-Butylband oder Anschlussfugen-Silikon verwendet. Dachfenster müssen ebenfalls an die Lufdichtheitsebene angeschlossen werden, dies stellt sich manchmal als größeres Problem dar. Vereinfachungen bringen passende Anschlussschürzen wie beispielsweise die Dampfsperrschürze BBX von. Die Dachkonstruktion ist für die Montage unerheblich. Durch integrierte Montageklemmen kann die Dampfsperrschürze schnell und problemlos im Fenster-Blendrahmen montiert werden. Blow-Door-Test Auch bei der Gurtdurchführung bei Rolladen tritt häufig Luft in das Gebäude ein. Auch hier werden von der Industrie gute Lösungen angeboten. Übrigens tritt durch Leerrohre bei Elektroantrieben häufig mehr Luft ein, als bei konventionellen Gurtdurchführungen. Ein weiterer heikler Punkt bezüglich Luftdichtheit ist der Blow-Door-Test Übergang zwischen Dachkonstruktion und Giebelwand. Zum einen treten durch Stoß- und Lagerfugen Undichtigkeiten auf. Zum anderen ist die Blow-Door-Test Dachkonstruktion immer in Bewegung, weshalb die Folie nicht stramm gelegt werden darf, sondern eine Bewegungsreserve benötigt. Bei Neubauten wird die Folie meist mit eingeputzt. Sind die Putzarbeiten bereits abgeschlossen, wird von der DIN 4108 Teil 7 beispielsweise eine Lösung mit Anpresslatte und vorkomprimiertem Blow-Door-Test Dichtungsband vorgeschlagen. Es gibt aber auch Spezialkleber für das Verkleben von Folien auf Wandputz, Ziegel, Beton oder Holz. Dafür ist keine Anpresslatte notwendig. Es ist jedoch unbedingt darauf zu achten, daß lückenlos verklebt wird. Es reicht nicht, punktweise die Folie zu befestigen, um so Kleber zu sparen. Die Luft findet jede noch so kleine Ritze und sorgt für zugige Bedingungen im Gebäude. Ablauf des Blower-Door-Tests: In eine Tür wird ein Ventilator eingespannt und im Haus ein Unterdruck oder ein Überdruck von 50 Pascal erzeugt. Damit wird ein sogenannter nL50-Luftwechsel gemessen. Der gemessene Blow-Door-Test Luftwechsel pro Stunde wird auf das Raumvolumen bezogen. Der erhaltene Wert (Einheit 1/h oder h-1) sollte bestimmte Grenzwerte nicht übersteigen. Blower-Door-Test nötig oder nicht? Die Messung der Dichtheit sollte jedenfalls bei allen Leichtbauten durchgeführt werden. Gerade bei Fertighäusern wirkt sich alleine die Blow-Door-Test Ankündigung des Tests manchmal auf die Qualität der Ausführung aus. Aber auch bei Massivbauten ist eine Dichtheitsmessung sehr empfehlenswert (Fensteranschlüsse, Dachausbau etc. führen immer zu potentiellen Leckagen). Gleichzeitig lassen sich bei der Dichtheitsmessung auch die Schwachstellen entdecken. Blow-Door-Test Dazu wird mittels Thermografie ein Infrarotbild des Bauteils angefertigt: Hier sieht man die eintretende kalte Außenluft (blaue Färbung). Nachteil: Diese Thermografie ist nur im Winter durchführbar, da sonst die eintretende Luft die selbe Temperatur hat wie der Innenraum. Eine weitere Möglichkeit zur Auffindung von Blow-Door-Test Leckagen ist die Benutzung von Rauchfahnen: Hierbei kann festgestellt werden, wo genau der Lufteintritt erfolgt (und somit wo die undichte Stelle liegt). Wem nützt ein blower-door Test? DIN 4108, dass Fugen in der Gebäudehülle dauerhaft und entsprechend dem Stand der Technik abgedichtet sein sollen. BLOWERDOOR-Blow-Door-Test TEST Mit dem BLOWERDOOR-TEST lässt sich die Luftdichtheit von Gebäuden zuverlässig messen, Leckagen bereits während der Bauphase feststellen und nach der Beseitigung der Schwachstellen die Qualität aller Maßnahmen zur Abdichtung der Gebäudehülle begutachten und dokumentieren. Es wird dabei ermittelt wie oft das Luftvolumen des Gebäudes bei einem bestimmten Unterdruck (i.d.R. 50 Pascal, entspricht einem Winddruck von ca. 4-5 Beaufort) pro Stunde ausgetauscht wird. Um diesen Differenzdruck aufzubauen wird in den Rahmen einer Außentüre die sogenannte Blowerdoor eingesetzt. Diese besteht aus einem individuell anpassbaren Aluminiumrahmen, der mit einer luftdichten Nylonplane bespannt ist. In einer Öffnung der Plane sitzt ein Ventilator mit variabler Blow-Door-Test Drehzahlregelung. Messstellen zur Ermittlung des Außen- und Innendrucks und des Druckabfalls in der Ventilatoreinlaufdüse vervollständigen den Messaufbau. Um nun eine gewünschte Druckdifferenz zwischen Gebäudeinnen- und Außenseite aufrecht zu erhalten, muss der Ventilator einen bestimmten Volumenstrom aus dem Gebäude \"saugen\", dieser entspricht dem Leckagevolumenstrom der an sämtlichen Fehlstellen von außen in das Gebäude einströmt. Der Quotient aus dem gemessenen Blow-Door-Test Volumenstrom und dem beheizten Gebäudevolumen wird als Luftwechselrate n bezeichnet. Schematisch Darstellung einer Blowerdoor Messung Während des Blowerdoor-Test können Leckagestellen in der Gebäudehülle durch unterschiedliche Art und Weise ermittelt werden: Infrarot-Thermografie künstlicher Rauch bzw. Nebel aus Strömungsprüfröhrchen oder Nebelmaschinen Luftgeschwindigkeitsmessgerät z.B. Thermoanemometer Blow-Door-Test
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